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Förderung Sozialer Innovationen

Stellen für Soziale Innovation helfen bei der Ideenfindung und Antragstellung


Wie kann Niedersachsen auf die Landflucht reagieren, wie die Daseinsvorsorge im ländlichen Raum stärken? Gibt es Chancen, Fachkräfte auf das platte Land zu holen, welche Möglichkeiten und Risiken bietet die Digitalisierung der Arbeit?

Die niedersächsischen Handlungsstrategien weisen seit längerer Zeit auf die Schwachstellen der Wirtschaft und die Probleme bei der Erhaltung und Verbesserung der Daseinsvorsorge in ländlichen Gebieten hin.

2015 hat die Landesregierung mit der Richtlinie „Soziale Innovation“ eine Möglichkeit geschaffen, Modellprojekte zu diesen Themenfeldern zu fördern.

Damit sollen keine technischen, sondern sozial-innovative Ansätze, die zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Deckung regionaler Bedarfe beitragen, entwickelt und erprobt werden. Dabei stehen neue Projektansätze zur Anpassung von Unternehmen und Arbeitskräften an den Wandel sowie zum Zugang zu Gesundheits- und Sozialdienstleistungen im Vordergrund.

Es werden Projekte zu folgenden Themen gefördert:

Schwerpunkt „Arbeitswelt im Wandel“

- Vereinbarkeit von Beruf und Privatem, Zukunftsfragen hinsichtlich des Arbeitsortes und der Arbeitszeit, neue Strategien der Netzwerkökonomie, Agilität

- Sozialpartner können Handlungsstrategien für die Arbeitswelt 4.0 entwickeln und erproben

- Um psychische Belastungen zu reduzieren, entwickeln betriebliche Akteure Handlungsstrategien zur Verbesserung der Führungskultur und zum Abbau von Belastungen, u.a. auch in Form einer App.

Schwerpunkt „Daseinsvorsorge“

- Ziel ist es, den Zugang der (verbliebenen) Landbevölkerung zu Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen langfristig sicherzustellen und strukturell neu zu denken (vor allem in den Bereichen Kinder, Jugend, Migration, ältere und alte Menschen, Menschen mit Behinderung sowie sozial Benachteiligte)

- Projekte nutzen technische Möglichkeiten wie Übersetzungs-Apps, erproben telemedizinische Versorgungsansätze oder übertragen bewährte Ansätze aus anderen Bereichen auf die Sozialbranche (z. B. Social Franchising)

- Es werden neue Kooperations- und Vernetzungsmöglichkeiten erprobt, Sozialberatung mobil oder auf digitalem Wege in die Dörfer gebracht oder neue Wege konzipiert, wie Ehrenamtliche und professionelle Sozialdienstleister miteinander arbeiten können.

Diese Beispiele machen deutlich, dass Betriebe, Sozialverbände, Gewerkschaften und Unternehmen die Fördermöglichkeiten nutzen können und die Chance haben, zukunftsweisende Projekte mit Hilfe des ESF zu reali-sieren. Seit 2016 sind bereits 16 Projekte im Bereich Arbeitswelt im Wandel und 11 Projekte im Bereich Daseinsvorsorge gefördert worden. Das alles, um den Standort Niedersachsen zu stärken, die Digitalisierung zu nutzen und in ländlichen Regionen attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Einzelheiten zur Förderung finden Sie unter www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Innovation/Soziale-Innovation-Projekte-Soziale-Innovation/index.jsp.


Zur Unterstützung bei der Ideenfindung und Antragstellung stehen potenziellen Projektträgern die Stellen für Soziale Innovation zur Verfügung:

Stelle für Soziale Innovation der Freien Wohlfahrtspflege (Schwerpunkt Daseinsvorsorge):

Anna Low, Tel. 0511 85624750, Mail: anna.low@lag-fw-nds.de

www.stelle-fuer-soziale-innovation.de

„In vielen Bereichen der sozialen Arbeit werden durch die Richtlinie Soziale Innovation schon jetzt Projekte möglich gemacht, die den Menschen im ländlichen Raum zugutekommen. Wir von der Stelle für Soziale Innovation helfen gerne bei der Ideenentwicklung, in der Antragsphase und bei der Projektdurchführung: Wir lassen Sie nicht alleine!“


Stelle für Soziale Innovation der Unternehmerverbände Niedersachsen e.V. (Schwerpunkt Arbeitswelt im Wandel):

Wiebke Krohn, Tel. 04131 87212-17, Mail: wkrohn@av-lueneburg.de

www.arbeitgeberverbandlueneburg.de/personal-und-organisationsentwicklung

"Die Richtlinie Soziale Innovation ist sehr breit angelegt, so dass Platz für viele unterschiedliche Experimentierprojekte ist – von innovativen Ansätzen in der Pflege, über neue Führungsmethoden bis hin zu Digitalisierungsprojekten in der Kulturlandschaft und neuen Formen der Nahversorgung mit Lebensmitteln. Ich unterstütze Sie gerne bei der Entwicklung innovativer Projektansätze.“


Stelle für Soziale Innovation des DGB Niedersachsen (Schwerpunkt Arbeitswelt im Wandel):

Rüdiger Hornbostel, Tel. 0511 12601-63, Mail: ruediger.hornbostel@dgb.de

www.niedersachsen.dgb.de/stelle-fuer-soziale-innovation

„Digitalisierung, Konkurrenzfähigkeit und gute Arbeit in unseren Betrieben sind die Zukunftsthemen um die niedersächsische Wirtschaft zu stärken. Dafür haben wir jetzt schon gute Instrumente, die es ermöglichen, mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds den Wandel zu gestalten.“


Aktuelles

Die Interessenbekundungen für den aktuellen Förderaufruf sind zum 30.04.2019 eingereicht worden und werden nun geprüft. Ende August steht fest, welche potenziellen Projektträger zur Antragstellung aufgefordert werden und mit einer Förderung rechnen können.

Europäische Förderung für die niedersächsischen Regionen

Europäische Förderung für die niedersächsischen Regionen

Infoveranstaltung Soziale Innovation 20.02.2019

Einladung und Ablauf

 Einladung Infoveranstaltung Soziale Innovation 20.02.2019
(PDF, 0,07 MB)

Anna Low, Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW)  

Anna Low, Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (LAG FW)

Wiebke Krohn, Unternehmerverbände (UVN)  

Wiebke Krohn, Unternehmerverbände (UVN)

Rüdiger Hornbostel, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)  

Rüdiger Hornbostel, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Infoveranstaltung Soziale Innovation 20.02.2019

Einladung und Ablauf

 Einladung Infoveranstaltung Soziale Innovation 20.02.2019
(PDF, 0,07 MB)

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