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Positive Signale für die ländlichen Räume in Niedersachsen

Konzept zur ländlichen Entwicklung für Förderperiode bis 2027 beschossen


Die zukünftige Förderung für den ländlichen Raum hat das Kabinett in seiner Sitzung am 25.05.2021 beschlossen. Die Pressemitteilung hier finden Sie hier. Konkret legt der Beschluss die strategische Ausrichtung in der Förderperiode 2023 bis 2027 fest. Das Konzept umfasst die geplante Förderung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für Maßnahmen in Niedersachsen. Für die fünf Jahre der Förderperiode 2023 bis 2027 stehen Niedersachsen insgesamt etwa 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung – das sind jährlich rund 50 Millionen Euro mehr als bisher.

Die Mittel werden zielgerichtet für die Herausforderungen der Zukunft eingesetzt: Umwelt und Klima erhalten einen deutlich höheren Stellenwert als bisher, was sich in Agrarumweltmaßnahmen auf den landwirtschaftlichen Flächen ebenso niederschlägt wie in Vorhaben des investiven Naturschutzes oder der Beratung. Insbesondere werden die wichtigen Umbauprozesse unterstützt, um die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität einer nachhaltigen Landwirtschaft zu sichern.

Auch die Förderung der ländlichen Entwicklung bleibt ein wichtiger Bestandteil des Förderkonzepts. Hier stehen die direkte Beteiligung der Bürger vor Ort im Rahmen des LEADER-Ansatzes und die Stärkung der Dörfer durch die Förderung von Basisdienstleistungen und Dorferneuerungsvorhaben im Mittelpunkt.

Am 27. Mai 2021 genehmigte die Die EU-Kommission den ersten großen Baustein des von Niedersachsen vorgelegten Konzepts zur Verlängerung des PFEIL-Programms. Die Pressmitteilung hierzu finden Sie hier. Damit wurde die Förderung des ländlichen Raums in Niedersachsen und Bremen für die Jahre 2021 und 2022 gesichert und gestärkt. Ein zweiter Baustein ist für den Sommer geplant, wenn die ELER-Verstärkungsmittel aus dem Wiederaufbaufonds für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie zur Verfügung stehen. Diese Mittel werden insbesondere für Investitionen in den ländlichen Räumen und in landwirtschaftlichen Betriebe eingesetzt.

Damit wird das Programm für diese zwei Jahre insgesamt mit rund 470 Millionen Euro deutlich aufgestockt. In der abgelaufenen Förderperiode standen jährlich ca. 160 Mio. Millionen zur Verfügung.


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