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Soziale Innovationen in Niedersachsen - Projekt Dictum Rescue erhält Nds. Gesundheitspreis

Das ESF-Projekt "DICTUM Rescue" der Uniklinik Göttingen hat den niedersächsischen Gesundheitspreis in der Kategorie „e-Health: digitale Lösungen in herausfordernden Zeiten“ gewonnen:

zur Pressemitteilung des Nds. Sozialministeriums

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Die Uniklinik Göttingen hat in Zusammenarbeit mit den Maltesern Braunschweig und der IT-Firma Aidminutes eine Übersetzungs-App für den Notfalleinsatz in Krankenwagen etc. entwickelt. Diese ist im Frühjahr 2020 um eine Corona-Abfrage erweitert worden und kostenlos vom Projektträger freigegeben worden. Sie ist auch für weitere Einsatzgebiete anwendbar, also nicht nur den Rettungsdiensten (z. B. Hausärzte, Kliniken).

Die App wird in folgenden Sprachen angeboten und kann auch aus dem Ausland heruntergeladen werden: Arabisch, Türkisch, Persisch, Afghanisch, Sorani, Französisch, Englisch, Spanisch, Polnisch, Italienisch, Russisch, Tschechisch, Litauisch, Bosnisch, Serbisch, Türkisch.

Diese App kann helfen, Sprachbarrieren zu überwinden und klinische Situationen bei nicht-deutschsprechenden Patient*innen besser einschätzen zu können und damit letztlich auch Rettungsdienstmitarbeitende/weitere Nutzer zu schützen.

Folgendes kann beispielsweise für die Anamnese von ausländischen Patienten in verschiedenen Sprachen abgefragt/genutzt werden:

- Symptome wie z. B. Husten, Atemnot, Fieber etc.

- Reiseaktivitäten, Kontakte zu Infizierten etc.

- Hinweise auf Abstandsregeln, Mitnahme ins Krankenhaus, Quarantänemaßnahmen.

Das Projekt “DICTUM Rescue” wurde vom Europaministerium über die Richtlinie Sozialen Innovation mit ESF-Mitteln gefördert.



Europäische Förderung für die niedersächsischen Regionen

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