Wanderausstellung zur EU-Förderung eröffnet: Europa wirkt vor Ort
Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter und Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte haben am (heutigen) Mittwoch die Wanderausstellung zur EU-Förderung in Niedersachsen eröffnet. Mit anschaulichen regionalen Beispielen aus Bildung, Klimaschutz, Innovation, Kultur und Gesellschaft zeigt sie, wie europäische Fördermittel den Menschen, Unternehmen und Kommunen in Niedersachsen konkret zugutekommen und dazu beitragen, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln. Ergänzt um einen Mythen-Check, räumt die Ausstellung außerdem mit hartnäckigen Unwahrheiten von Gurke bis Glühbirne auf.
„Gemeinsam erreichen wir mehr: Ob der denkmalgeschützte Bahnhof in Lingen, das neue Dorfzentrum in Breinum, die Unterstützung junger Menschen auf ihrem Weg in die Ausbildung oder die Beratung von Gesundheits-Startups – all das bewirkt Europa in Niedersachsen. Mit der Ausstellung übersetzen wir abstrakt wirkende Förderprogramme in greifbare Erfolgsgeschichten vor unserer Haustür und zeigen, wie Niedersachsen gemeinsam mit der Europäischen Union jeden Tag nachhaltiger, innovativer, wettbewerbsfähiger und sozial gerechter wird“, sagte Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung.
„Niedersachsen unterstützt mit dem Förderprogramm KLARA gemeinsam mit der Europäischen Union vielfältige Projekte in den Bereichen Klimaschutz, Landwirtschaft, Artenvielfalt und der Stärkung ländlicher Räume. Akteurinnen und Akteure im ganzen Land setzen wertvolle Vorhaben um, die Niedersachsen vor Ort stärken und zukunftsfest machen. In dieser Ausstellung wird Europa vor Ort erlebbar gemacht, wir sehen: Die Förderung kommt an, ob im Stall oder in der Dorfgemeinschaft“, sagte Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Die Ausstellung tourt ab sofort durch Niedersachsen stellt in allen vier Bezirken der Ämter für regionale LandesentwicklungProjekte aus den Regionen vor, die über das Niedersächsische Multifondsprogramm und KLARA 2023-2027 aus den großen Strukturfonds der Europäischen Union, dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER), finanziert wurden. Das mache gleichzeitig deutlich, welche Bedeutung die aktuellen Verhandlungen um den EU-Haushalt 2028-2034 auch für die Regionalentwicklung in Niedersachsen habe, so die Ministerinnen weiter.
Nach dem Auftakt in Peine wird die Ausstellung an verschiedenen Orten in Niedersachsen zu sehen sein. Die Ausstellung kann zudem von interessierten Institutionen angefordert und vor die eigene Haustür geholt werden, zum Beispiel in Schulen, Bibliotheken, Rat- und Kreishäuser. Weitere Informationen im Artikel zur Wanderausstellung.
